Schulprogramm

Leitbild

Wir an unserer Schule wollen...

  • demokratisches, soziales, selbstbestimmtes Bewusstsein und friedfertiges Verhalten erlernen
  • grundlegendes Wissen vermitteln
  • gemeinsam handelnd lernen und Teamfähigkeit ausbilden
  • eigene Leistungsfähigkeit entdecken und selbst einschätzen lernen
  • Kreativität fördern
  • für Menschen und Dinge Verantwortung übernehmen und auf unsere Umwelt achten
  • uns wohl und sicher fühlen durch gemeinsam beschlossene und eingehaltene Regeln
  • für Schüler, Eltern und Lehrer einen  Lebensraum schaffen, in dem sich ein
    Wir-Gefühl entwickelt und Lebensfreude erfahren wird

 

Geographische Lage

Die Grundschule Barkauer Land des Amtes Preetz-Land liegt in Kirchbarkau, einem ca. 800 Einwohner großen Dorf am westlichen Rand des Kreises Plön, 10 Automi-nuten südlich der Landeshauptstadt Kiel. Zum Schuleinzugsgebiet zählen die 11 Dörfer Boksee, Klein Barkau, Großbarkau, Honigsee, Kirchbarkau, Barmissen, Postfeld, Warnau, Bothkamp, Nettelsee und Löptin, die eine Region, das Barkauer Land, bilden.  Der überwiegende Teil der Kinder kommt daher mit dem Bus zur Schule. Durch das Barkauer Land verläuft die Bundesstraße B404. Es wird durch die sanften Hügel des östlichen Hügellandes, landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wälder und Seen geprägt.

 

Das Schulgelände

Zum Schulgelände gehören ein Schulhof, ein direkt angrenzender Sportplatz, ein Schulwald und ein Schulgarten.

Der Schulhof wurde naturnah und kinderfreundlich umgestaltet. Er wird jedes Frühjahr in Arbeitseinsätzen durch Kinder, Eltern und Lehrer gepflegt und weiter-entwickelt. Der Schulhof soll den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder, wie Bewegung, Ruhe und Kommunikation gerecht werden.

Es gibt Freiflächen zum Laufen und Toben, einen sogenannten Reitplatz zum Pferd spielen, eine Kletterwand, eine Rutsche, eine Turnstange, eine kleine Sandkiste, ein Sandfeld zum Fußball spielen oder toben, zwei Tischtennisplatten, einen Hügel mit Gebüschen und Wegen, eine Nestschaukel, einen Waldbereich und natürlich Bänke zum Sitzen. Um mit einer Klasse auf dem Schulhof sitzen zu können, gibt es einen Halbkreis aus drei übereinander liegenden Sitzreihen.

Der Schulwald wurde in den Siebziger Jahren neben der Sporthalle durch Schüler gepflanzt. Er besteht aus einem kleinen Teich, einem ausgewogenen Mischwald und einigen alten Bäumen am Feldrand. Ein öffentlicher Weg und viele kleine Trampelpfade führen durch den Wald. Durch seine Nähe zum Schulgebäude kann der Wald gut im Unterricht genutzt werden.

Der Schulgarten befindet sich ca. 150 m entfernt von der Schule auf einem ehemaligen Schrebergartengelände. Er wird durch die Garten- und Wald AG der Schule und die Garten AG der Offenen Ganztagsschule genutzt und gepflegt. Neben Gemüsebeeten gibt es ein Kräuterbeet, ein Hochbeet, Beerensträucher und Obstbäume. Am Rande des Gartens fließt ein kleiner Bach, an dem oft intensiv gespielt wird.

 

Arbeitsgrundsätze / Unterricht

Die Lehrerinnen und Lehrer an unserer Schule wollen.....

  • Kinder individuell fördern, damit sie eine möglichst große Sach-, Fach- und Sozialkompetenz erlangen
  • unterschiedliche Lernvoraussetzungen berücksichtigen und methodisch und inhaltlich darauf eingehen, sowie jedem Kind das notwendige Maß an Zuwendung geben
  • Unterrichtsinhalte vermitteln, die sich an den Bildungsstandards orientieren
  • Bedürfnisse und Anregungen der Kinder in Unterrichtsvorhaben einbeziehen

 

Zu unseren Grundsätzen gehört auch.....

  • eine enge Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum Preetz und den umliegenden Kindertagesstätten
  • wechselnde Arbeitsgemeinschaften vormittags und nachmittags, wie z.B. Jugend forscht, Garten und Wald, Chor, Musical, Theater
  • Unterricht im Computerraum, in dem die SchülerInnen an den Umgang mit dem PC herangeführt werden und sich spielerisch Unterrichtsinhalte der Kernfächer erarbeiten können
  • individuelle Förderung einzelner SchülerInnen in Kleingruppen, insbesondere in den Fächern Deutsch und Mathematik
  • Garantie der Verlässlichkeit im Rahmen der Bestimmungen

 

Unterrichtssicherung

Zur Unterrichtssicherung sind veranlasst:

  • Eigenverantwortliches Arbeiten in der Jahrgangsgruppe (EVA)
  • Verteilung einzelner Klassen auf alle anderen Klassen (PK)
  • Betreuung von zwei Klassen durch eine Lehrkraft
  • externe Vertretungskräfte
  • angeordnete Mehrarbeit /auch mit Ausgleich
  • Anlegung einer Vertretungsreserve aus dem möglichen Vertretungspool

 

Gesundheitserziehung

Zur Durchführung einer ganzheitlichen Gesundheitserziehung

  • führen wir mit den 3. und 4. Klassen das Projekt „Klasse 2000“ durch
  • kommen regelmäßig Vertreter des Gesundheitsamtes zu uns in die Schule und  führen eine zahnärztliche Untersuchung durch
  • nehmen wir am Zahnpflegewettbewerb teil
  • haben wir in der Eingangsphase in unseren Stundenplan eine gemeinsame Frühstückszeit integriert
  • finden jährlich Bundesjugendspiele und ein Lauftag statt
  • beteiligt sich die Schule an kreisinternen Sportwettkämpfen
  • wird in den  4. Klassen –wenn möglich- Schwimmunterricht erteilt

Aufgrund der veränderten Lebensumwelt der SchülerInnen sehen wir die Gesundheitserziehung, die ein Teil der Persönlichkeitsentwicklung ist, als unsere Aufgabe an. Sie orientiert sich an den Bedürfnissen der SchülerInnen und ihren Interessen. Folgende Inhalte werden bis zum Ende der 4. Jahrgangsstufe behandelt:

  • Ich bin Ich
  • Gesundes Schulfrühstück
  • Nahrungsmittel / Nährstoffe
  • Bewegung ist wichtig
  • Körperbau, Hygiene, Skelett
  • Sexualerziehung
  • Drogen – Nein Danke !
  • Verkehrserziehung
  • Radfahrausbildung

 

Besonderheit unserer unterrichtlichen Arbeit

Eine Besonderheit unserer unterrichtlichen Arbeit ist die Zusammenarbeit mit den fünf Kindertagesstätten. Wir haben einen Kooperationsvertrag und es finden regelmäßige Treffen statt, in denen wir uns austauschen und Projekte planen.

Vor oder nach den Osterferien hospitiert die Schulleiterin gemeinsam mit der KITA- Beauftragten bei allen zukünftigen Erstklässlern in den Kindertagesstätten. Bereits vor Schuleintritt lernen diese dann unsere Grundschule kennen. Es gibt einen „Schnuppertag“ in den ersten Klassen und wir führen einen gemeinsamen Spieletag durch.

Gegebenenfalls werden Gespräche mit Eltern und Erziehern über die Lernvoraussetzungen der Kinder und mögliche vorschulische Fördermaßnahmen geführt. Dies ermöglicht einen kindgerechten Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule.

 

Eingangsphasenkonzept

Laut Schulgesetz bilden die Jahrgangsstufen „eins“ und „zwei“ als Eingangsphase eine pädagogische Einheit.  Sie kann entsprechend der Lernentwicklung ein bis drei Jahre dauern. Die Schule entscheidet über die Ausgestaltung der Eingangsphase.  Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Lernleistungen haben die Möglichkeit, in einem Jahr den Unterrichtsstoff der ersten und zweiten Klasse zu erarbeiten und steigen dann in Jahrgangsstufe „drei“ auf. Ein lernschwacher Schüler/ Schülerin hat die Möglichkeit, den Lernstoff in drei Jahren zu erarbeiten.

Eine sonderpädagogische Lehrkraft unterstützt den Unterricht in der Eingangsphase und fördert das individualisierte Lernen innerhalb der Lerngruppen. Die Schüler weisen zunehmend in Bezug auf folgende Bereiche große Heterogenität auf. So unterscheiden sie sich in:

  • den Entwicklungsständen
  • der Art der Sozialisation
  • dem kulturellen Hintergrund
  • den Lernwegen
  • den Lernständen.

Dieser Bandbreite gilt es, professionell zu begegnen und die Individualisierung im Rahmen unserer Möglichkeiten auszubauen.

 „Insbesondere in der Eingangsphase konzentrieren sich die Aussagen der Leistungsbe-wertung darauf, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Individualität zu fördern und zu fordern, mit dem Ziel, frühzeitigem Versagen zu begegnen und erfolgreiches Lernen zu unterstützen und zu begleiten. Funktion und Verfahren sollen den Schülerinnen/Schülern und Eltern in geeigneter Weise verständlich gemacht werden.“

(Lehrplan GS 1.3.8. Lernentwicklung und Leistungsbewertung)

Dieses Eingangsphasenkonzept soll die Arbeit strukturieren und vereinheitlichen. Das individuelle Lernen steht im Vordergrund. Es soll ein Leitfaden für die Lehrkräfte, aber auch für die Eltern sein, die in diese Arbeitsweise schon auf dem ersten Elternabend für die neu einzuschulenden Kinder (ca. 8 Monate vor Schulein-tritt) eingeführt werden.

 

Raumstruktur

Zwischen den Klassenräumen befinden sich ein bis zwei Gruppen-Materialräume. Sie sollen differenziertes und individualisiertes Lernen und Arbeiten innerhalb der Lerngruppe ermöglichen. Die Ausgestaltung der Klassen- und Gruppenräume obliegt der gemeinsamen Abstimmung der unterrichtenden Lehrkräfte.

 

Leistungsbeurteilung

Um keinen Leistungsdruck aufzubauen, erfolgt die Leistungsbeurteilung individualisiert mit Hilfe von Diagnosetests, also je nach Lern- und Leistungsniveau der Schülerin/des Schülers. Diese Tests sollen den Lernstand ermitteln, um dann das Fordern und Fördern im Unterricht zu steuern. Sie bleiben in der Hand der Lehrkräfte. Die Eltern können auf Wunsch Einblick bekommen. Weiterhin dienen sie im Elterngespräch als Grundlage.

Damit wird den laut Lehrplan geforderten Leistungskontrollen, in Zusammenhang mit dem individualisierten Lernen, Rechnung getragen.

 

Offene Ganztagsschule

Die Offene Ganztagsschule (OGS) ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der ganztägigen Betreuung in der Grundschule Barkauer Land. Die Angebote der OGS stehen von Montag bis Donnerstag jeweils von 12:30 Uhr – 15:30 Uhr zur Verfügung.  

Ab 12:30 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit, ein ausgewogenes Mittagessen einzunehmen. Um 13:30 Uhr schließen sich in zwei Zeitstunden verschiedene Kursangebote an, die von ehrenamtlichen Kursleitern mit viel Liebe und Engagement gestaltet werden. Die Bandbreite der Angebote ist breit gefächert und reicht von Hausaufgabenbetreuung über sportliche, künstlerische oder technische bis hin zu musischen Angeboten. So ist sichergestellt, dass für jedes Kind mit seinen individuellen Anforderungen und Neigungen ein passendes Angebot gemacht werden kann.

Für die Eltern bietet die OGS die Möglichkeit, Familie und Beruf sehr gut zu verbinden. Ergänzend zur verlässlichen Grundschule werden die angemeldeten Kinder zuverlässig bis 15:30 Uhr betreut.

Im Interesse der Kinder, die einen Großteil ihres Tages im Umfeld der Schule verbringen, bemühen wir uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln um eine abwechslungsreiche, interessante und hochwertige Nachmittagsbetreuung. Dies gelingt in einer oftmals familiären Atmosphäre durch die beispielhafte Zusammenarbeit von Schulleitung, den ehrenamtlichen Kursleitern, vielen Freunden und Förderern der OGS und dem Bürgerverein Barkauer Land als Kooperationspartner der OGS.

 

Fuchsbau

Die betreute Grundschule Fuchsbau" wurde zum Schuljahr 1997 in Trägerschaft des DRK- Ortsvereins Kirchbarkau und Umgebung e.V. eingerichtet.

Im „Fuchsbau“ werden die Kinder vor Unterrichtsbeginn und nach Unterrichtsende, zur Zeit von 7:00 – 8:50 Uhr und von 12:30 – 14:00 Uhr betreut.

Das Betreuungsangebot umfasst beispielsweise:

  • freies Spielen
  • Gesellschaftsspiele
  • Bastelangebote
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Vorlesen

Die Kinder können frei entscheiden, welche Aktivitäten sie ausüben möchten. Dabei wird die Konzentration gesteigert und die Entwicklung der Fein- und Grobmotorik sowie das soziale Verhalten gefördert.

Der "Fuchsbau" ermöglicht Eltern und Kindern einen guten Schulalltag und unterstützt die Kinder bei der Ausführung ihres umfangreichen Tagesprogramms.

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir an unserer Schule .....

streben eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Eltern an, wie zum Beispiel:

  • bei der Mitgestaltung der Schulveranstaltungen
  • bei der Begleitung der Ausflüge / Wanderfahrten
  • durch konstruktive Mitarbeit in Projekten und Arbeitsgemeinschaften
  • schaffen Transparenz durch fortlaufende Information der Eltern bezüglich Maßnahmen für die Schule oder einzelne Klassen
  • bieten zwei Informationsabende für die Eltern unserer Schulanfänger an und erläutern unsere vorschulische Arbeit sowie das Eingangsphasenkonzept
  • informieren auf  Elternabenden was gelernt wird, wie gelernt wird und wie welche Leistungen gemessen werden
  • wünschen uns konstruktive Absprachen über Erziehungsfragen
  • arbeiten kooperativ zusammen in den jeweiligen Fachgremien (Schulkonferenzen, Fachkonferenzen)

 

Öffnung der Schule nach außen

Wir an unserer Schule .....

  • pflegen den guten Kontakt zu den benachbarten Schulen und zu den umliegenden Kindertagesstätten
  • beziehen außerschulische Lernorte, wie z.B. Riekens Landmilch, Trappenkamp, Freilichtmuseum Molfsee, Hof Siek und die Mühle in Klein Barkau, in unsere unterrichtliche Arbeit mit ein.
  • arbeiten in jeder Jahrgangsstufe mit der Katharinenkirche in Kirchbarkau zusammen
  • nutzen den Bücherbus, der einmal im Monat vor der Schule hält
  •  werden durch einen Förderverein bei schulischen Vorhaben unterstützt
  • pflegen den guten  Kontakt zum Schulträger Amt Preetz-Land um eine reibungslose Zusammenarbeit bei anstehenden gemeinsamen Aufgaben zu erreichen
  • präsentieren uns mit aktuellen ausführlichen Informationen auf unserer Homepage https://www.schule-kirchbarkau.de

 

Schulleitung

  • Die Schulleiterin und die erweiterte Schulleitung (Stellvertreterin, Personalrätin, Gleichstellungsbeauftragte) sowie der/die Vorsitzende des Schulelternbeirats haben die Voraussetzungen für die genannten Ziele zu schaffen.
    Sie koordinieren die Aktivitäten der Schule und sind offen für Vorschläge bezüglich Erneuerungen, Veränderungen und anderer Vorhaben. Von ihnen gehen Initiative, Beratung, Vermittlung und Organisation aus.
  • Die Schulleiterin oder ein von ihr beauftragtes Mitglied des Kollegiums vertritt die Schule in der Öffentlichkeit und in den Medien.

 

Die MitarbeiterInnen

  • Das Kollegium, die Schulsekretärin, der Hausmeister, die OGS- und Fuchsbau- Mitarbeiter sind ein Team, das sich zum Wohle der SchülerInnen und der Schule in kollegialer Zusammenarbeit einsetzt, die ihm gestellten Aufgaben gemeinsam löst und kontinuierlich Verbesserungen anstrebt. Es findet ein offener Informationsaustausch statt. Ziele und Abläufe werden definiert und schulische Angelegenheiten gemeinsam besprochen.